Aktuelles

Erlös von 1.000 € aus dem Verkauf von Produkten auf dem Troisdorfer Bauernmarkt geht komplett an die Tafel.

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Erlös aus dem Verkauf regionaler Produkte geht an die Troisdorfer Tafel.

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Großes Interesse an Gülleprojekt des Arbeitskreises

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Pilotprojekt der Uni Bonn auf dem Engelshof erfolgreich gestartet. Blühstreifen von Insekten gut angenommen.

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Das DRÜBER UND DRUNTER-Mitglied Karl-Josef Engels und sein Sohn Nils vom Engelshof aus Troisdorf nehmen am Projekt "Potenziale und Praxisprogramm zur...

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Am 17. Januar hat sich der Arbeitskreis DRÜBER UND DRUNTER mit Mitgliedern des GRÜNEN Ortsverbandes Niederkassel bei Landwirt Peter Capellmann zu...

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Aktuelles

22.06.2018

Insekten eine Heimat bieten. Pilotprojekt der Universiät Bonn auf dem Troisdorfer Engelshof erfolgreich gestartet.

14.03.2018

Insekten eine Heimat bieten. Teilnahme an Pilotprojekt der Universität Bonn.

Das DRÜBER UND DRUNTER-Mitglied Karl-Josef Engels und sein Sohn Nils vom Engelshof aus Troisdorf nehmen am Projekt "Potenziale und Praxisprogramm zur Erhöhung der biologischen Vielfalt in Erwerbsobstanlagen und Streuobstwiesen“ teil. Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein Programm, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, die ökologische Vielfalt in Obstanlagen zu erhöhen.

von links: Karl-Josef Engels, Thomas Rosenau und Nils Engels mit Nisthilfen für Vögel, Wildbienen und begleitendem Projektschild.

Für den Rhein-Sieg-Kreis handelt es sich um ein Pilotprojekt, mit dem das bestehende und vom Bund geförderte Programm vor Ort weiter optimiert werden soll. Gestern fand das erste Treffen statt, bei dem Projektleiter Thomas Rosenau etwas zu den Hintergründen des Projekts erläutert und schon erste Nisthilfen für Wildbienen und Vögel vorbeigebracht hat. Besprochen wurde auch, in welchem Umfang Blühstreifen zum Ansiedeln von Insekten in der Obstplantage des Engelshofs angelegt werden sollen.

Projektleiter und Imker Thomas Rosenau - hier mit einer Nisthilfe für Wildbienen - begleitet das Projekt.

In den nächsten Wochen werden nun die Einzelheiten geklärt. Klar ist jedoch bereits jetzt, dass es sich bei dem Projekt nicht nur um ein Feigenblatt handeln soll. Karl-Josef Engels: „Wir werden einen Blühstreifen rund um die ganze Plantage anlegen, insgesamt sind das rund 2.000 Quadratmeter. Biologische Vielfalt ist für alle gut. Wir bieten unterschiedlichen Tieren und Pflanzen einen wichtigen Lebensraum, die sich dabei ansiedelnden Wildbienen werden einen wesentlichen Anteil an der Bestäubung unserer Pflanzen haben.“

30.01.2018

Dramatischer Insektenschwund: Was Garten- und Balkonbesitzer jetzt unternehmen können, um Bienen, Käfern, Schmetterlingen, Hummeln, … eine Heimat zu bieten.
Hobby- und Kleingärtner profitieren vom Wissen der DRÜBER UND DRUNTER-Landwirte, die auf ihren Äckern „Insektenbiotope“ in der Größe von mehr als 40 Hektar angelegt haben.

Der Insektenschwund in Deutschland ist dramatisch, wie eine Studie verschiedener Wissenschaftler zeigt: Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Masse der Insekten um mehr als 70 Prozent zurückgegangen.

Von links: Martin Bulich (mit für Insekten wichtigen Frühblühern), Dr. Martin Kaupe (mit Brennnesseln, die bestimmte Schmetterlinge - z.B.Tagpfauenauge - zur Vermehrung brauchen) , Bernd Bulich (mit insektenfreundlichen Samenmischungen)

Bernd Bulich, Landwirt und Vorsitzender von DRÜBER UND DRUNTER: „Das hat Auswirkungen auf viele Bereiche unsers Lebens. Insekten dienen nicht nur anderen Lebewesen als Nahrung – etwa 60% der Vögel ernährt sich von ihnen. Sie sind vor allem auch unerlässlich für die Pflanzenbestäubung. Ohne sie können sich rund 80 Prozent der wild wachsenden Pflanzen nicht mehr vermehren. Und auch die Landwirtschaft kann auf die kleinen Helfer nicht verzichten. Sie sind zum Beispiel wichtig bei der Bestäubung von Kulturpflanzen – etwa von Obstbäumen oder verschiedenen Feldfrüchten.“

Dr. Martin Kaupe, Leiter Zentrale Aufgaben Wasserwirtschaft der
RheinEnergie AG und Vorstandmitglied von DRÜBER UND DRUNTER: „Insekten sind Teil der „zersetzenden Gesellschaft“, die aus pflanzlichen und tierischen „Resten“ wichtigen Humus bilden. Der macht die Böden fruchtbar und hilft, Schadstoffe vom Grundwasser fernzuhalten. Insekten helfen also mit, die hervorragende Qualität der Kölner Trinkwassers zu erhalten.“

Insektenbiotop von Bernd Bulich inmitten seiner Ackerflächen (nicht am Feldrand, weil es dort unter anderem durch Hunde schaden nimmt)

Bernd Bulich: „Beim Thema Insektenschwund wird schnell auf die Landwirte als Verursacher gezeigt. Ich glaube jedoch, dass es viele Ursachen für dieses Artensterben gibt. Seit den 1990 Jahren gab es keine weitere Intensivierung der Landwirtschaft – im Gegenteil: An vielen Stellen in Deutschland haben meine Kollegen zahlreiche Flächen aus der Produktion genommen und darauf Biotope geschaffen, die Insekten als Lebensraum dienen. Allein die Mitglieder von DRÜBER UND DRUNTER legen jedes Jahr „Insektenbiotope“ auf mehr als 400.000 Quadratmeter an.“

Was sich rasant verändert hat, ist der Schwund an unbebauten Grünflächen – in den letzten Jahrzehnten sind unter anderem immer mehr Gewerbegebiete und Straßen entstanden. Und auch viele Gärten sind heute regelrecht „leergeräumt“. Vor allem pflegeleichter Rasen dominiert das Bild, insektenfreundliche Wildpflanzen und auch eine „Unkrautecke“ gibt es oft nicht mehr. Doch damit ist für viele Insekten nicht nur die Nahrungsgrundlage verschwunden, es gibt für sie auch immer weniger Lebensraum.

 

Insektenbioto von Martin Bulich jetzt im Winter - da es kaum Frost gab, haben die meisten Pflanzen überlebt.

Doch jeder kann etwas tun, in dem er in seinem Garten oder Balkon ein kleines Refugium für Insekten schafft. DRÜBER UND DRUNTER-Landwirt Martin Bulich, der auf seinen Flächen allein 4 Hektar „insektenfreundlich“ bewirtschaftet: „Die einfachste Maßnahme ist es, im Garten eine „wilde Ecke“ stehen zu lassen. Hier dürfen Brennnessel, Wildkräuter und Klee ungestört wachsen. Dabei bieten diese Pflanzen nicht nur Nahrung, sondern auch ein Zuhause – etwa für Schmetterlingslarven. Wer mehr tun möchte, kann im Garten, aber auch auf dem Balkon, eine spezielle Wildblumenmischung pflanzen. Die gibt es zum Beispiel im Gartenfachmarkt oder auch Landhandel. Die Mischungen sollten möglichst heimische Sorten enthalten, an die sind die hier lebenden Insekten angepasst.“

Im Handel angeboten werden auch spezielle „Insektenhotels“, die zum Beispiel Wildbienen als Bruthöhle dienen können. Es geht jedoch auch einfacher, in dem die Stirnseite von Holzstämmen mit unterschiedlich dicken Bohrlöchern versehen wird. Auch Hohlraumziegel eignen sich. Speziell für den Balkon bietet sich an, zum Beispiel etwas größere Blumentöpfe insektenfreundlich zu bepflanzen. Für sonnige Standorte geeignet sind zum Beispiel: Wiesenflockenblume, Echter Gamander, Gewöhnlicher Dost, Gemeiner Thymian, Gemeiner Hornklee, Katzenminze, …

Weitere Tipps gibt es im Internet unter den Stichworten:
Lebensraum für Insekten im Garten
Insektenfreundliche Blumenmischung
Wildblumenmischungen
Insektenhotel selbst bauen
Wildblumenmischungen gibt es zum Beispiel bei der
• RWZ, Liburer Weg 5, 53859 Niederkassel
• Klostergärtnerei Köln, Kölner Str. 64, 51149 Köln

Folgende Pflanzen eignen sich für einen insektenfreundlichen Garten

• Kornelkirsche (Cornus mas)
• Schlehe (Prunus spinosa)
• Vogelkirsche (Prunus avium)
• Kulturapfel (Malus domestica)
• Echte Mispel (Mespilus germanica)
• Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
• Weißdorn (Crataegus monogyna)
• Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
• Kornblume (Centaurea cyanus)
• Ringelblume (Calendula officinalis)
• Bärlauch (Allium ursinum)
• Schnittlauch (Allium schoenoprasum)
• Duftnessel (Agastache foeniculum)
• Gänseblümchen (Bellis perennis)
• Veilchen (Viola canina)
• Dill (Anethum graveolens)
• Salbei (Salvia officinalis)
• Gundermann (Glechoma hederacea)
• Minzen (Mentha)Katzenminze (Nepeta cataria)
• Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
• Himbeere (Rubus idaeus)
• Brombeere (Rubus fruticosa agg.)
• Gewöhnliche Wiesenschafgarbe (Achillea millefolium)
• Diptam (Dictamnus albus)
• Kugelblume (Globularia bisnagarica)
• Wilde Malve (Malva sylvestris)
• Moschusmalve (Malva moschata)
• Wiesensalbei (Salvia pratensis)
• Mädesüß (Filipendula ulmaria)
• Blutweiderich (Lythrum salicaria)
• Akelei (Aquilegia vulgaris)
• Natternkopf (Echium vulgare)
• Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis)
• Gemeines Leimkraut (Silene vulgaris)
• Ausdauerndes Silberblatt (Lunaria rediviva)
• Nickendes Leimkraut (Silene nutans)
• Nachtkerze (Oenothera biennis)
• Hornklee (Lotus corniculatus)
• Steinklee (Melilotus officinalis)
• Immenblatt (Melittis melissophyllum)
• Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
• Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
• Brennnessel (Urtica dioica)
• Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
• Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
• Weiße Lichtnelke (Silene latifolia alba)
• Echter Salbei (Salvia officinalis)
• Türkenbundlilie (Lilium martagon)
• Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis)

29. Januar 2018

 Ortsverband der Niederkasseler GRÜNEN zu Besuch bei DRÜBER UND DRUNTER

 

Am 17. Januar hat sich der Arbeitskreis DRÜBER UND DRUNTER mit Mitgliedern des GRÜNEN Ortsverbandes Niederkassel bei Landwirt Peter Capellmann zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Der Anlass des Treffens war ein Artikel in der Montagszeitung von Niederkassel. Darin wurde unter anderem darüber berichtet, wie die GRÜNEN den Geschäftsführer des ortsansässigen MOBAU dazu bewegen konnten, das Pflanzenbehandlungsmittel Glyphosat aus seinem Baumarkt zu verbannen.

Es wurde ein spannender Abend, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den vorgesehenen Zeitrahmen deutlich überschritten. Christoph Thiem und Ulrich Buchholz von den GRÜNEN erläuterten, dass Sie mit Ihrem Artikel zum einen Kleingärtner und Hausbesitzer für das Thema „Einsatz von Glyphosat zur Unkrautbekämpfung“ sensibilisieren wollten. Schließlich, und da war man sich mit den Vertretern des Arbeitskreises einig, gibt es gerade hier viele unsachgemäße Einsätze, die mit einem erheblichen Nachteil für die Umwelt einhergehen können. Zum anderen war es den GRÜNEN wichtig, auf die Politik des Herstellers von Glyphosat, Monsanto hinzuweisen. Schließlich würde der Wirkstoff, der zum Beispiel im Produkt „Roundup“ steckt, im nichteuropäischen Ausland dazu genutzt, gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen.

Landwirt Bernd Bulich und Peter Capellmann von DRÜBER UND DRUNTER erläuterten, dass in Europa der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verboten sei. Die Landwirte des Arbeitskreises würden Glyphosat im Rahmen des im Arbeitskreis entwickelten Kölner Mulchsaatverfahrens einsetzen. Durch eine gezielte Behandlung unerwünschter Beikräuter auf dem Acker könne auf den Pflugeinsatz verzichtet werden. Das reduziere den Ausstoß des Klimagases CO2, schone den Boden und verhindere eine Auswaschung des Pflanzennährstoffs Nitrat. Auf diese Weise wird das Grundwasser geschützt. Da sich Glyphosat nach dem Ausbringen sehr schnell abbaue, könne schon drei Tage nach einer Behandlung der Beikräuter neu gesät werden.

Die Vertreter der örtlichen Wasserwerke, Uwe Nolting für Niederkassel und Dr. Martin Kaupe für Köln, betonten, dass Glyphosat im landwirtschaftlichen Einsatz für die Wassergewinnung kein Problem darstelle. Weder das Mittel selbst noch seine Abbauprodukte würden im Grundwasser nachgewiesen. Insgesamt sei festzuhalten, dass die Landwirte von DRÜBER UND DRUNTER sehr verantwortungsvoll mit Pflanzenschutzmittel umgingen. Aus dieser Quelle sei kein Eintrag ins Grundwasser zu beobachten.

Viele weitere Aspekte einer umweltbewussten konventionellen Landwirtschaft und deren Bewertung durch die GRÜNEN wurden an diesem Abend erläutert. Nicht immer war man hier einer Meinung. DRÜBER UND DRUNTER wies auf seine Erfolge im Gewässerschutz hin. So konnten die Nitratwerte im Grundwasser teilweise um mehr als 70% gesenkt werden.

Trotz einiger Gegensätze waren am Ende alle Teilnehmer einig darin, dass es ein sehr interessanter Abend war, bei dem viele Fragen geklärt werden konnten. Vereinbart wurde, den Erfahrungsaustausch fortzusetzen. Außerdem ist eine gemeinsame Aktion für Gartenbesitzer und Kleingärtner geplant, bei der unter anderem auf die Risiken eines unsachgemäßen Pflanzenschutzmitteleinsatzes hingewiesen werden soll.

1. Dezember 2017

Achim Roth ist neuer Agrarberater bei DRÜBER UND DRUNTER

Er tritt zum 1. Dezember die Nachfolge an von Georg Werres, der den Arbeitskreis Anfang 2017 aus persönlichen Gründen verlassen hat.

Achim Roth bei der Arbeit. Er prüft die Wurzelentwicklung bei Gelbsenf. Die Pflanze findet sich derzeit an vielen Stellen im Gebiet des Arbeitskreises, weil sie Stickstoff über den Winter bindet. Damit verhindern die Landwirte einen Nitratanstieg im Grundwasser.

Dem neuen Agrarberater liegt es nicht, sich auf den Lorbeeren von DRÜBER UND DRUNTER auszuruhen: „Es ist gut, dass DRÜBER UND DRUNTER die Nitratwerte im Grundwasser in den letzten Jahrzehnten deutlich gesenkt hat. Das zeigt, dass der kooperative Gewässerschutz funktioniert, wenn alle Beteiligten vertrauensvoll und problemorientiert zusammenarbeiten. Meine Aufgabe wird es jedoch sein, nach vorne zu schauen. Auf die Landwirte der Kooperation warten weiterhin große Herausforderungen. In den nächsten Jahren wird es mehr denn je darum gehen, die Stickstoff-Effizienz zu erhöhen. Gleichzeitig wollen wir zeigen, dass sich Gärreste in den Düngekreislauf mit einbringen lassen, ohne dass es zu steigenden Nitratwerten im Grundwasser kommt. Organische Dünger bieten für die Fruchtbarkeit der Böden viele Vorteile. Sie sind durch die „Gülle-Diskussion“ jedoch leider – zu Unrecht – in großen Teilen der Bevölkerung in Verruf geraten. Hier gibt es noch viel zu tun.“

Herzliches Willkommen: Bernd Bulich (v. l.) und Uwe Nolting begrüßen Achim Roth.

Landwirt Bernd Bulich und „Wasserwerker“ Uwe Nolting von den Stadtwerken Niederkassel sind sicher, mit Achim Roth den richtigen Berater für DRÜBER UND DRUNTER gefunden zu haben. Bernd Bulich, Vorsitzender des Arbeitskreises: „Wir haben mit Hilfe von IGLU – unserem Beratungsinstitut aus Göttingen - fast ein Jahr nach einem qualifizierten Agrarberater für uns gesucht und einigen Bewerbern absagen müssen. Dass sich dann Achim Roth bei uns beworben hat, jemand der absolut vom Fach ist und über eine langjährige Beratererfahrung verfügt, war für uns ein Glücksfall.“ Uwe Nolting macht noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam „Die Kooperation lebt vom gegenseiteigen Vertrauen zwischen den Landwirten und den zum Arbeitskreis gehörenden Wasserversorgern, das sind neben uns noch die RheinEnergie aus Köln und die Stadtwerke Troisdorf. Bereits die ersten Gespräche haben gezeigt: Wir liegen hier absolut auf einer Wellenlänge.“

11. Oktober 2017

DRÜBER UND DRUNTER mit Informations- und Verkaufsstand auf dem Erntedankfest in Troisdorf

Erlös aus dem Verkauf regionaler Produkte geht erneut an die Kinderstiftung Troisdorf

Auch in diesem Jahr war DRÜBER UND DRUNTER mit einem eigenen Stand auf dem Troisdorfer Erntedankfest vertreten. Interessenten konnten sich nicht nur über unsere Arbeit informieren, sondern auch landwirtschaftliche Erzeugnisse probieren und kaufen - etwa Äpfel. Eine besondere Attraktion war auch in diesem Jahr die Kükenkinderstube vom Betrieb Telohe. Dort konnten die großen und kleinen Besucher unseres Standes live erleben, wie Hühnerküken schlüpfen.

Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Markt und von den Menschen aus unserem Arbeitskreis, die den Stand betreut und damit ermöglicht haben.

 

 

 

 

6. April 2017

DRÜBER UND DRUNTER bringt Gärsubstrat zur Frühjahrsdüngung aus.

Organisches Düngemittel ersetzt „Kunstdünger“.

Neuste Ausbringtechnik berücksichtigt den Wunsch der Anwohner nach möglichst geruchsarmer Landwirtschaft.

Wasserwerke des Arbeitskreises unterstützen neue Düngeform.

YouTube-Film ansehen
- einfach auf Bild
klicken!

Bernd Bulich (Vorsitzender DRÜBER UND DRUNTER)
mit der neuen Ausbringtechnik für organischen Dünger.
Das Gärsubstrat wird mittels Injektionstechnik direkt
in den Boden eingebracht.


Organische Düngemittel gewinnen in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Sie können mineralischen Dünger ersetzen, der unter hohem Energieeinsatz und zum Teil aus nur begrenzt vorhandenen Rohstoffen hergestellt wird. Gleichzeitig können sie die teilweise niedrigen Humusgehalte der Böden im Arbeitskreis erhöhen. Das fördert die Bodenfruchtbarkeit und steigert das Vermögen der Ackerkrume, unerwünschte Stoffe durch Filtration und Abbau vom Grundwasser fernzuhalten.

Vorratsbehälter und Einbring-
technik  werden mittels
Schlepper über den
Acker transportiert.








Ausgebracht wird das Gärsubstrat mittels Injektionstechnik, die die Gülle direkt in den Boden einbringt. Mit dieser neuesten Ausbringtechnik lässt sich nicht nur die Geruchsemission, sondern auch der Nährstoffverlust stark reduzieren. Dieser würde beim Verdunsten in die Atmosphäre entstehen würde. Keine Anwendung findet der aus den Medien bekannter Prallteller, der Gülle breitflächig und damit geruchsintensiv auf die Flächen verteilt.
 

Vorratsbehälter und Einbringtechnik









Auch die drei Wasserversorgungsunternehmen des Arbeitskreises begrüßen den Einsatz von Gärsubstrat zur Düngung. Die organische Masse des Substrats erhöht den Humusgehalt des Bodens. Damit steigt dessen Fähigkeit, Schadstoffe vom Grundwasser fernzuhalten.

Mittels Saugrohr wird Gärsubstrat
aus einem Zubringerfahrzeug in
den Vorratsbehälter gefördert.







Die insgesamt mit Gärsubstrat versorgte Fläche beträgt rund 600 Hektar, 20 DRÜBER UND DRUNTER Landwirte nehmen teil. Etwa 7.000 Kubikmeter Gülle werden ausgebracht. Das Gärsubstrat stammt zu etwa zwei Dritteln aus der Biogasanlage von DRÜBER UND DRUNTER Mitglied Bernd Bulich und zu einem Drittel aus einer Biogasanlage in Euskirchen.

22. Februar 2017

DRÜBER UND DRUNTER-Landwirt Peter Wermes gibt Tipps, wie Sie im eigenen Garten leckere Erdbeeren ernten können.

Presseveranstaltung anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung.

 

Peter Wermes (Mitte) mit Bernd Bulich (links; Vorsitzender DRÜBER UND DRUNTER) und Uwe Nolting (Stadtwerke Niederkassel) zeigen, wie wenig (Beeren-) Dünger notwendig ist, um leckere Erdbeeren ernten zu können.

 Leckere Erdbeeren: Richtige Düngung ist entscheidend für den Geschmack und schützt gleichzeitig das Grundwasser.

Wer im Sommer leckere Erdbeeren ernten möchte, kommt um eine angemessene Düngung nicht herum. Die Pflanzen benötigen die darin enthaltenen Nährstoffe unter anderem für das Wachstum der Früchte. Bei der Düngung hilft jedoch viel nicht viel. Im Gegenteil: Wird zu viel und falsch gedüngt, leidet der Erdbeergeschmack. Im Garten besteht dann außerdem das Risiko, dass Niederschläge Nitrat ins Grundwasser auswaschen. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern belastet auch den Geldbeutel.

Leckere Erdbeeren möchte jeder gerne ernten - wir zeigen, wie es geht!

Peter Wermes, DRÜBER UND DRUNTER Landwirt vom Spargel und Erdbeerhof Wermes aus Köln Zündorf www.spargelhof-wermes.de
„Wichtig ist immer eine Düngung, die an die Pflanzen angepasst ist. Im ersten Jahr ist der Ertrag meist noch gering, die Pflanzen sind noch klein und benötigen also weniger Dünger als in den Folgejahren. Gut fährt man, wenn man den Boden beim Pflanzen mit Kompost anreichert, der nicht nur Nährstoffe mitbringt, sondern auch die Bodenstruktur verbessert. So werden Feuchtigkeit und Dünger besser im Wurzelbereich gespeichert.“

Richtig Düngen!

Wer den Erdbeerpflanzen zu viel, aber auch den falschen Dünger zur Verfügung stellt, kann zwar große Früchte ernten, verwässert aber den Geschmack und begünstigt Krankheiten. Peter Wermes erläutert, worauf es ankommt: „Am Besten düngt man die Pflanzen zweimal während der Vegetationsperiode und sollte sich dabei auch nach den Empfehlungen auf der Düngemittelpackung richten. Sie sollten einen speziellen Beerendünger verwenden, der den relativ hohen Kaliumbedarf der Erdbeeren deckt. Noch vor der Blüte, etwa ab Mitte April, arbeitet man je Pflanze etwa 12-15 Gramm Dünger in den Boden ein. Ein zweites Mal wird im August mit etwa der gleichen Menge gedüngt. So kommen die Pflanzen gut über den Winter und können reichlich neue Fruchtknospen für das nächste Jahr bilden.“

Die Wahl der richtigen Erdbeersorte ist für den Geschmack entscheidend!

Zu viel Dünger schadet - den Pflanzen und dem Grundwasser

Uwe Nolting, technischer Leiter der Stadtwerke Niederkassel und Vorstandmitglied von DRÜBER UND DRUNTER: „Durch den verantwortungsvollen Umgang mit Düngemitteln haben „unsere“ Landwirte einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, die Nitratwerte im Grundwasser deutlich zu senken. Wir wünschen uns selbstverständlich, dass in den Privatgärten genauso verantwortungsvoll gehandelt wird und Pflanzen nicht überdüngt werden. Ein Zuviel kostet nicht nur Geld, sondern belastet unnötig unsere Umwelt.“

 Aromatische Erdbeersorte wählen

Um leckere Früchte ernten zu können, ist die Auswahl einer aromatischen Erdbeersorte notwendig. Peter Wermes: „Viele Verbraucher ärgern sich darüber, dass Erdbeeren aus dem Supermarkt nicht wirklich nach Erdbeeren schmecken. Dies hängt unter anderem mit der Auswahl der Erdbeersorten durch den Handel zusammen. Bevorzugt werden Sorten, die lange haltbar sind und eine möglichst perfekte Oberfläche aufweisen. Der Geschmack spielt als Auswahlkriterium nur eine untergeordnete Rolle. Das kann man im eigenen Garten, aber auch bei einem Ab-Hof-Verkauf natürlich anders handhaben. Erdbeerpflanzen sollten im Fachhandel gekauft und solche Sorten ausgewählt werden, die als besonders aromatisch gekennzeichnet sind. Dann steht dem Genuss eines leckeren Erdbeerkuchens oder von Erdbeeren mit Schlagsahne nichts mehr im Wege. Und auch das Umweltgewissen ist beruhigt.“

14. Februar 2017

Presseveranstaltung zur Mitgliederversammlung, 12.30 Uhr, Elzhof, St. Sebastianusstr. 10, 51147 Köln-Porz-Wahn

Für weitere Informationen wählen Sie bitte: 02203 29 29 26 oder 0163 4285103, Jürgen Lowis, Pressesprecher

Leckere Erdbeeren: Richtige Düngung ist entscheidend für den Geschmack und schützt gleichzeitig das Grundwasser.

Hobby- und Kleingärtner profitieren vom Wissen der DRÜBER UND DRUNTER-Landwirte

Wer im Sommer leckere Erdbeeren ernten möchte, kommt um eine ange-messene Düngung nicht herum. Die Pflanzen benötigen die darin enthaltenen Nährstoffe unter anderem für das Wachstum ihrer Früchte. Bei der Düngung hilft jedoch viel nicht viel. Im Gegenteil: Wird zu viel und falsch gedüngt, leidet der Erdbeergeschmack. Im Garten besteht dann außerdem das Risiko, dass Niederschläge Nitrat ins Grundwasser auswaschen. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern belastet auch den Geldbeutel.


Sprechen Sie im Vorfeld der diesjährigen Mitgliederversammlung mit:

• Peter Wermes, DRÜBER UND DRUNTER
  Landwirt vom Spargel und Erdbeerhof Wermes aus Köln Zündorf:

• Bernd Bulich, Landwirt Vorsitzender des Arbeitskreises

• Uwe Nolting, Stadtwerke Niederkassel,
  technischer Leiter der Stadtwerke Niederkassel, Vorstandsmitglied

20. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten und einen guten
Rutsch ins Jahr 2017!

Wir wünschen unseren Mitgliedern und allen, die in diesem Jahr Interesse an unserer Arbeit gezeigt, die in einem unserer Hofläden eingekauft und die uns an unserem Stand auf dem Erntedankfest an der Burg Wissem besucht haben, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auch 2016 werden wir alles daran setzen, unser Trinkwasser in der Region zu schützen und auf unseren Äckern hochwertige Lebensmittel anzubauen.

Versprochen!

1. Dezember 2016: Unsere Arbeit überzeugt: WDR-Team zu Besuch.

Während an vielen Stellen in Deutschland die Nitratwerte im Grundwasser deutlich gestiegen sind, ist es dem Arbeitskreis DRÜBER UND DRUNTER gelungen, "sein" Grundwasser in Ordnung zu bringen. So konnten in den letzten 30 Jahren zum Beispiel die Nitratwerte im Bereich des Wasserwerks Zündorf um mehr als 70 Prozent gesenkt werden. Um über unser "Erfolgsmodell" zu berichten, hat der WDR heute ein Aufnahmeteam vorbeigeschickt. Mitglieder des Arbeitskreises haben vor der Kamera berichtet, welche Schritte notwendig waren, um die Grundwasserqualität in der Region deutlich zu verbessern.

Gesendet wird der Beitrag vermutlich nächste Woche in der Sendung Lokalzeit des WDR.

Nachfolgend ein paar Eindrücke von den Aufnahmen.

Mit dem Gator entnimmt DRÜBER UND DRUNTER zum Ende der Vegetationsperiode Bodenproben, um den Nitratgehalt im Boden zu bestimmen (Nmin)

Dr. Martin Kaupe von der RheinEnergie AG beantwortet an einem Grundwasserbrunnen Fragen zur Wasserqualität.

Der Vorsitzende von DRÜBER UND DRUNTER, Landwirt Bernd Bulich, beantwortet Fragen zur Biogasanlage

 

15. Oktober 2016, Erntedankfest Troisdorf, Verkaufserlös von 700 € geht an die Kinderstiftung

DRÜBER UND DRUNTER war auch in diesem Jahr auf dem Erntedankfest in Troisdorf vertreten. Das Fest ist in der Zwischenzeit gut eingeführt und erfreut sich einer wachsenden Besucherzahl. Dementsprechend viel war auch am Stand von DRÜBER UND DRUNTER los. Bei uns konnte man nicht nur die Kükenzuchtstation der Familie Telohe bewundern, sondern auch landwirtschaftliche Erzeugnisse probieren und kaufen.

Angeboten wurden Äpfel vom Obsthof Honecker
Kartoffeln und Kürbisse vom Bauernhof Fritzen
Eier vom Geflügelhof Wirtz
Bohnen und Apfelsaft vom Engelshof

Den Verkaufserlös von insgesamt 700 € spenden wir - wie bereits in den vergangenen Jahren - an die Kinderstiftung Troisdorf.

 

15. September 2016

DRÜBER UND DRUNTER ist am 8. und 9. Oktober mit einem eigenen Stand auf dem Erntedankfest an der Burg Wissem in Troisdorfer vertreten.

Interessenten können sich nicht nur über unsere Arbeit informieren, sondern auch landwirtschaftliche Erzeugnisse probieren und kaufen - etwa Äpfel. Als besondere Attraktion können Sie dieses Jahr erneut die Kükenkinderstube vom Betrieb Telohe besichtigen. Erleben Sie und Ihre Kinder live, wie Hühnerküken schlüpfen.

Nachfolgend ein paar Eindrücke vom letzten Jahr.

 

 

Hoffest zum 30-jährigen Bestehen von DRÜBER UND DRUNTER war mit rund 2.500 Besuchern ein voller Erfolg.

Nachfolgend ein paar Eindrücke:

Fotos: Uwe Müller, Niederkassel

 

12. Juni 2016, 10.00 bis 17.00 Uhr
Großes DRÜBER UND DRUNTER Hoffest mit Kinder-Erlebnisrallye auf dem Spargelhof Wermes, Wahnerstraße 100, Köln-Porz-Zündorf

Viel Spaß für Kinder verspricht unser Hoffest, unter anderem mit Sackhüpfen, Kartoffellaufen und Kirschkernweitspucken!

 
Spiel, Spaß und Spannung sowie Land- und Wasserwirtschaft zum Anfassen – all das gibt es auf dem großen Hoffest von DRÜBER UND DRUNTER. Die Gewässerschutzkooperation besteht seit 30 Jahren und feiert dies auf dem Bauernhof von Peter Wermes mit einem umfangreichen Familienprogramm.

Kinder können bei einer Erlebnisrallye zum Beispiel Sackhüpfen, Kirschkernweitspucken, Eierlaufen oder Müsli aus frischem Getreide selbst herstellen. Am Stand der Wasserschule Köln können große und kleine Besucher auf Wasser-Entdeckungsreise gehen und in der „Küken-Kinderstation“ das Schlüpfen von Hühnerküken live erleben.


An der Küken-Kinderstation kann man das Schlüpfen von Küken live erleben


Selbstverständlich gibt es Traktoren, Mähdrescher, Düngerstreuer …

Ein Besuch des Wasserwerks Zündorf ist ebenfalls möglich. Wer mehr über den Anbau von Spargel erfahren möchte, kann eine offene „Spargelstraße“ besuchen.
Regionale Spezialitäten laden außerdem zum Genießen ein.

Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.

5. April 2016

Neuer Spendenrekord!

DRÜBER UND DRUNTER übergibt gemeinsam mit regional verwurzelten Unternehmen Spende von insgesamt 2.200 Euro an die KinderStiftung Troisdorf.

Betrag stammt aus dem Verkauf lokaler Produkte auf dem Troisdorfer Erntedankfest 2015.

Spendenübergabe an die Kinderstiftung Troisdorf (v.l.): Bernd Bulich Vorsitzender DRÜBER UND DRUNTER, Wolfgang Högemann, Kuratoriumsmitglied der Kinderstiftung Troisdorf, Claudia Siegmund, Inhaberin Bäckerei Eich, Christian Lohmar, Landwirt und Mitglied DRÜBER UND DRUNTER. Foto: Jürgen Lowis

Unter dem Motto „Aus der Region! Für die Region!“ hat der weiter unten erläuterte Zusammenschluss verschiedener Organisationen und Unternehmen auf dem Troisdorfer Bauernmarkt erneut regionale Produkte angeboten. Bernd Bulich, Vorsitzender von DRÜBER UND DRUNTER: „Wir haben den Verbrauchern damit lokale Angebote näher gebracht. Schließlich müssen Äpfel nicht aus Italien, Kartoffeln nicht aus Spanien oder Wasser nicht aus Frankreich stammen? Gesunde und leckere Lebensmittel werden schließlich direkt in der Region angebaut und hervorragendes Trinkwasser fließt in Troisdorf aus jedem Wasserhahn.

Sein Kollege, Christian Lohmar, Troisdorfer Landwirt und Initiator der gemeinsamen Aktion ergänzt: „Gleichzeitig wollten wir für ein Engagement zugunsten der KinderStiftung Troisdorf werben. So war es für alle Teilnehmer von Anfang an klar, dass die Einnahmen aus dem Verkauf auf dem Bauernmarkt der Stiftung zufließen sollten.“

Peter Wasserfuhr, Vorsitzender der KinderStiftung Troisdorf: "Jede Spende ist wich-tig, denn sie ermöglicht uns, schnell und unbürokratisch dort zu helfen, wo Hilfe für Kinder und Jugendliche nottut. So konnte die Kinderstiftung Troisdorf 2015 für die Förderung von größeren Projekten und Einzelförderungen mit einem Mittelvolumen von rund 20.000 € bedürftigen Kindern helfen, angefangen von der Finanzierung heilpädagogischer Maßnahmen über den Kauf von Schulmaterialien bis hin zur Übernahme der Kosten für sozialpädagogisch begründete Freizeit- und Ferienaktivitäten. Wir danken deshalb den Teilnehmern der Aktion "Aus der Region für die Region!" für ihr wiederholtes gesellschaftliches Engagement.“

„Aus der Region! Für die Region!“ – Unterstützer und Teilnehmer

DieBäckerei Eich aus Troisdorf bot den Festbesuchern unter anderem das Troisdorfer Bauernbrot an, dass mit Vollkornweizen und Kartoffeln vom Betrieb Lohmar und mithilfe von Ökostrom der Stadtwerke Troisdorf gebacken wurde. An einem Getreidelehrpfad konnten sich die Besucher darüber informieren, was durch unter-schiedliche Verarbeitung alles aus Weizen entstehen kann – vom Vollkorn- bis zum Weizenmehl, von den Weizenflocken bis zur Weizenkleie. Spendenbetrag: 500,- €

Am Stand vonLandwirt Christian Lohmar gab es zahlreiche Kartoffelsorten aus eigenem Anbau zu kaufen – unter anderem die deutsche Sorten „Belana“ und „Allians“, die regionale Sorte „Troisdorfer Hörnchen“ und die alten französischen Sorten „La Ratte“ und „La Bonnotte“. Wer sich ganz unverbindlich von der Qualität regionaler Kartoffeln überzeugen lassen wollte, konnte sich mit der Sorte Belana beschenken lassen. Spendenbetrag: 700,- €

Das Troisdorfer Restaurant Quattro Passi zur Burg Wissem bot an seinem Stand unter anderem eine Kartoffelsuppe mit „den leckeren Kartoffeln vom Christian Lohmar“ (O-Ton Nunzio Orefice, Restaurantinhaber) und Bruschetta aus Kartoffelbrot der Bäckerei Eich an. Außerdem wurde dort wieder reichlich Sekt ausgeschenkt. Spendenbetrag: 500,- €.

Bei der Gewässerschutzkooperation DRÜBER UND DRUNTER gab es Äpfel vom Obsthof Honecker aus Niederkassel-Mondorf, Kartoffeln und Kürbisse vom Bau-er Fritzen aus Troisdorf-Eschmar, Eier vom Geflügelhof Wirtz aus Niederkassel und Apfelsaft vom Engelshof aus Kriegsdorf. Außerdem konnten sich die Besu-cher über Rollrasen vom Broicherhof aus Niederkassel und über die Erfolge im Boden- und Gewässerschutz in der Region informieren. Eine besondere Attraktion war wieder einmal die Küken-Zuchtstation von Familie Telohe. Dort konnten Besu-cher des Standes live das Schlüpfen von Hühnerküken erleben – ein Erlebnis, das Jung und Alt gleichermaßen faszinierte. Spendenbetrag: 500,- €

Am Stand der Kinderstiftung Troisdorf hatten Kinder die Möglichkeit, eine ganz andere Verwendung von Kartoffeln kennenlernen. Beim Kartoffeldruck entstanden kleine Kunstwerke.

16. Februar 2016

Das ganze Jahr schönen Rasen - Hobbygärtner profitieren vom Wissen der DRÜBER UND DRUNTER Mitglieder.

Rasen gehört zu den am häufigsten im Kleingarten angebauten Pflanzen. Doch viele Rasenflächen sehen bemitleidenswert aus – insbesondere jetzt nach dem Winter. Dabei gilt es lediglich ein paar einfache Grundregeln zu beachten, um sich das ganze Jahr an der grünen Pracht zu erfreuen. Dabei muss ein gepflegter, saftig grüner Rasen nicht mit einer Grundwasserbelastung einhergehen.


Peter Capellmann, DRÜBER UND DRUNTER Landwirt und mit seinem Betrieb unter anderem auf den Anbau von Rollrasen spezialisiert: „Zierrasen im Garten benötigt immer Dünger, sonst wird er sich nie gut entwickeln. Dabei sollte jedoch stabilisierter Depotdünger mit feiner Körnung eingesetzt werden. Dieser gibt die Nährstoffe nach und nach an den Rasen ab. Viel hilft dabei nicht viel. Vielmehr kommt es darauf an, den Rasen über die gesamte Vegetationsperiode gleichmäßig und dem Bedarf entsprechend mit Nährstoffen zu versorgen. Ein Zuviel an Dünger kann von den Pflanzen schließlich nicht aufgenommen werden und „landet“ bei entsprechenden Verhältnissen als Nitrat im Grundwasser.“


Zu Beginn der Vegetationsperiode, also etwa ab Mitte März, Anfang April erhält die Rasenfläche eine Startdüngung entsprechend der Dosierungsempfehlung auf dem Produkt, die etwa bei 20 Gramm pro Quadratmeter liegen dürfte. Zum Ausbringen ist das Verwenden eines Schleuderstreuers unabdingbar. Nur dieser ermöglicht eine gleichmäßige Düngerverteilung. Anschließend ist eine gute Bewässerung des Rasens notwendig – etwa 15 Liter pro Quadratmeter. Oder man düngt den trockenen Rasen unmittelbar vor einem Regenschauer.


Folgedüngungen sind anschließend rund alle zwei Monate notwendig. Die letzte Gabe im Oktober erfolgt mit einem speziellen Herbstdünger, der mehr Kalium enthält und den Rasen so in seiner Widerstandskraft gegen die kalte Jahreszeit stärkt.


Dr. Martin Kaupe, Leiter Zentrale Aufgaben Wasserwirtschaft der RheinEnergie AG und Vorstandmitglied von DRÜBER UND DRUNTER: „Durch den verantwortungsvollen Umgang mit Düngemitteln haben „unsere“ Landwirte einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, die Nitratwerte im Grundwasser deutlich zu senken. Wir wünschen uns selbstverständlich auch, dass in den Privatgärten genauso verantwortungsvoll gehandelt wird. Der Anteil von Zierrasenflächen hat in den letzten Jahren in den Gärten immer mehr zugenommen. Entsprechend hoch ist das Gefahrenpotenzial, wenn hier unbedacht zu viel Dünger ausgebracht wird.“


14 Tage vor der ersten Düngung, also etwa ab Anfang März, sollte die Rasenfläche mit Kalk (Kalziumkarbonat) versorgt werden. Dosiert wird auch hier entsprechend der Anwendungsvorschrift des eingesetzten Produktes. Das stärkt nicht nur den Rasen, sondern drängt auch Moos zurück. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass der Rasen einen guten „Bodenschluss“ hat. Hierfür empfiehlt sich zu Beginn der Vegetationsperiode das Andrücken mit einer speziellen Walze.


Während der Wachstumsperiode sollte der Rasen regelmäßig alle 5 bis 7 Tage gemäht werden – und zwar abends, da sich dann die Schnittflächen besser verschließen. Durch die Kürzung des Haupttriebes entwickelt der Rasen mehr Nebentriebe. Er wird dichter und verdrängt auf natürliche Weise unerwünschte Beikräuter.


Peter Capellmann: „Zum Schluss noch ein Tipp zum richtigen Bewässern. In einer sommerlichen Trockenperiode sollte der Rasen nicht jeden Abend ein wenig gewässert werden. Vielmehr ist es besser, die Fläche zweimal pro Woche richtig mit Wasser zu versorgen. Dabei sollten etwa 15 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter ausgebracht werden. (Die Menge lässt sich mit einem Regenmesser bestimmen.) Beregnet wird in den frühen Morgenstunden bis etwa 8.30 Uhr. Dann ist die Verdunstung gering und möglichst viel Wasser erreicht tatsächlich auch die Wurzeln. Außerdem beugt man Pilzerkrankungen vor, die sich besonders dann gut entwickeln, wenn Rasenflächen abends gewässert werden und so über Nacht feucht bleiben.“


Weitere Tipps zur richtigen Rasenpflege erhalten Sie auch unter www.broicherhof.de.

22. Dezember 2015

Fröhliche Weihnachten und einen
guten Rutsch ins Jahr 2016!

Wir wünschen unseren Mitgliedern und allen, die in diesem Jahr Interesse an unserer Arbeit gezeigt, die in einem unserer Hofläden eingekauft und die uns an unserem Stand auf dem Erntedankfest an der Burg Wissem besucht haben, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auch 2016 werden wir alles daran setzen, unser Trinkwasser in der Region zu schützen und auf unseren Äckern hochwertige Lebensmittel anzubauen.
Versprochen!

30. Oktober 2015

Mir "Blumen" gegen hohe Nitratwerte im Grundwasser

Gute Resonanz auf Presseveranstaltung des Arbeitskreises.

Hier der Pressetext und Fotos von der Presseveranstaltung



DRÜBER UND DRUNTER beweist seit nahezu 30 Jahren, dass Landwirtschaft und Wasserwirtschaft gemeinsam erfolgreich Boden und Wasser schützen können. Undifferenzierte Darstellung des VKU verdreht die Fakten.

In den letzten Wochen haben verschiedene Medien über – durch die Landwirtschaft verursachte – steigende Nitratwerte im Grundwasser berichtet. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnt gar davor, dass vor allem nitrathaltige Düngemitteleinträge aus der Landwirtschaft dazu führen werden, dass es in einigen Jahren kein unbelastetes Grundwasser mehr geben wird. Diese pauschale Kritik ist falsch und die Fakten werden unzulässig verdreht.

Nitrat kommt als „Mitspieler“ im weltumspannenden Stickstoffkreislauf natürlicherweise auch in Grund- und Oberflächengewässern vor. Es ist ein wichtiger Pflanzennährstoff. Selbst unter Wäldern sind Nitratwerte von bis zu 25 Milligramm je Liter Grundwasser völlig normal. Obwohl dieses Wasser vor menschlichen Einflüssen gut geschützt ist, ist es nach VKU-Definition also nicht mehr unbelastet.

Uwe Nolting, technischer Leiter der Stadtwerke Niederkassel und Vorstandsmitglied der Gewässerschutzkooperation DRÜBER UND DRUNTER: „Wir können die sehr undifferenzierte Darstellung des VKU nicht nachvollziehen. Hohe Nitratwerte im Grundwasser stellen selbstverständlich ein Problem dar und in einigen Regionen Deutschlands ist die Situation besorgniserregend. Es ist jedoch fachlich sehr fragwürdig so zu tun, als wäre „unbelastetes“ Grundwasser völlig frei von Nitrat. Selbst das Wasser im Paradies wird nitrathaltig gewesen sein. Ohne den Pflanzennährstoff hätte es den berühmten Apfel schließlich nie gegeben. Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns gemeinsam mit den Landwirten gelungen ist, die Nitratwerte im Grundwasser von Niederkassel von mehr als 50 Milligramm in den 1980er Jahren auf heute sicher unter 30 Milligramm zu senken. Dieser Erfolg ist auf den Gedanken des kooperativen Gewässerschutzes zurückzuführen,bei dem Landwirte und Wasserversorgungsunternehmen gemeinsam überlegen, mit welchen Maßnahmen Boden und Wasser vor Ort zu schützen sind.

Peter Capellmann, Landwirt und Vorsitzender von DRÜBER UND DRUNTER: „Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen und einer auf die jeweilige Kulturangepasste Düngestrategie ist es uns in den letzten Jahrzehnten gelungen, die Nitratwerte im rechtsrheinischen Köln und im Rhein-Sieg-Kreis teilweise um mehr als 70 Prozent zu senken. Zu den im Arbeitskreis entwickelten Strategien gehört im Herbst auch der Anbau sogenannter Zwischenfrüchte, wie etwa Phacelia, Ölrettich, Gelbsenf oder deren Mischungen.“

Diese „Blumen“ binden Nitrat über den Winter in den oberen Bodenschichten. Es steht dann der Folgekultur im kommenden Frühjahr für das Wachstum zur Verfügung. Ohne diese Maßnahme wäre die Gefahr groß, dass überschüssiges Nitrat mit dem Niederschlag der Wintermonate Richtung Grundwasser „ausgewaschen“ würde.

18. Oktober 2015

Erneut hat DRÜBER UND DRUNTER auf dem Erntedankfest an der Burg Wissem in Troisdorf drei Einkaufsgutscheine verlost. Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, verschiedene Saatgutsorten zu bestimmen. Am Stand wurden zahlreiche richtig ausgefüllte Teilnahmebögen abgegeben.

Einen Einkaufsgutschein im Wert von je 30 € gewonnen haben:

Sonja Pompe, Niederkassel
Nia Ziemer, Troisdorf
Heiner van Zwolle, Troisdorf

Wir wünschen viel Spaß beim Einkauf in einem der DRÜBER UND DRUNTER Hofläden.

Nachfolgend finden Sie außerdem einige Eindrücke vom diesjährigen Erntedankfest.

 

1. Oktober 2015

DRÜBER UND DRUNTER ist am 10. und 11. Oktober mit einem eigenen Stand auf dem Erntedankfest an der Burg Wissem in Troisdorfer vertreten. Interessenten können sich nicht nur über unsere Arbeit informieren, sondern auch landwirtschaftliche Erzeugnisse probieren und kaufen - etwa Äpfel. Als besondere Attraktion können Sie dieses Jahr  erneut die Kükenkinderstube vom Betrieb Telohe besichtigen. Erleben Sie und Ihre Kinder live, wie Hühnerküken schlüpfen.

Nachfolgend ein paar Eindrücke vom letzten Jahr.

 

15. Mai 2015

DRÜBER UND DRUNTER erprobt Technik zur Ausbringung organischer Düngemittel und will damit langfristig „Kunstdünger“ ersetzen. Moderne Verfahren berücksichtigen Wunsch der Anwohner nach möglichst geruchsarmer Landwirtschaft.
Gülle soll langfristig von Gewässerschutzkooperation am Niederrhein bezogen werden.

Organische Düngemittel gewinnen in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Sie können mineralischen Dünger ersetzen, der unter hohem Energieeinsatz, deutlicher Umweltbelastung und zum Teil aus nur begrenzt vorhandenen Rohstoffen hergestellt wird. Gleichzeitig können sie die teilweise niedrigen Humusgehalte der Böden im Arbeitskreis erhöhen. Das fördert die Bodenfruchtbarkeit und steigert das Vermögen der Ackerkrume, unerwünschte Stoffe durch Filtration und Abbau vom Grundwasser fernzuhalten.



Die Ausbringung organischer Düngemittel auf die Felder ist bei den Anwohnern nicht beliebt. Der Verbraucher möchte zwar, dass Landwirte „Kunstdünger“ ersetzen, an die etwa damit verbundenen Geruchsemissionen sind sie jedoch nicht mehr gewöhnt und empfinden diese als Beeinträchtigung.



Wie bereits im Februar 2014 angekündigt, versuchen die Landwirte von DRÜBER UND DRUNTER die unterschiedlichen Interessen der Verbraucher und Anwohner ihrer Felder unter einen Hut bringen. Daher setzt die Gewässerschutzkooperation bei der Ausbringung auf sogenannte Güllegrubber. Hierbei wird die Gülle direkt in den Boden eingearbeitet und mit einer Bodenschicht bedeckt. Das verringert nicht nur die Stickstoffverluste, sondern reduziert die Geruchsbelästigung deutlich.

Peter Capellmann, Vorsitzender des Arbeitskreises: „Unser Konzept zum Einsatz organischer Düngemittel geht jedoch noch weiter: Wir wollen auf den Feldern von DRÜBER UND DRUNTER nur organische Dünger von ausgesuchter Qualität einsetzen und damit auf Dauer den Schutz unserer Böden und des Grundwassers sicherstellen.“


Dr. Martin Kaupe, Leiter Zentrale Aufgaben Wasserwirtschaft der RheinEnergie AG, Vorstandmitglied von DRÜBER UND DRUNTER: „Uns ist wichtig zu wissen, welche organischen Düngemittel in das Gebiet von DRÜBER UND DRUNTER eingebracht werden. Nicht jeder Lieferant ist seriös, nicht jeder Dünger ist geeignet. Wir sind wegen der Lieferung in Verhandlungen mit einer Gewässerschutzkooperation vom Niederrhein. Dort gibt es zahlreiche Vieh haltende Betriebe und die Landwirte sind für die Belange der Wasserwirtschaft entsprechend sensibilisiert. Außerdem hilft diese vernetzte Vorgehensweise beiden Kooperationen.“

27. Januar 2015

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) schlägt in einer Studie Alarm wegen hoher Stickstoffbelastungen u.a. in Boden und Grundwasser. Als Hauptverursacher hierfür wird ein Zuviel an Dünger aus der Landwirtschaft benannt.
DRÜBER UND DRUNTER erkennt bereits 1986 Gefahren, die von einem Zuviel an Stickstoff im Boden ausgehen. Die wichtigste Stickstoffverbindung Nitrat konnte in ihrer Konzentration im Grundwasser seit Gründung des Arbeitskreises drastisch reduziert werden. 

Die Gewässerschutzkooperation DRÜBER UND DRUNTER hat bereits sehr früh die Gefahr von zu hohen Stickstoffgehalten erkannt. Dr. Martin Kaupe, bei der RHEINENERGIE AG aus Köln für die Wasserwirtschaft zuständig und Vorstandmitglied der Gewässerschutzkooperation: „DRÜBER UND DRUNTER wurde 1986 unter anderem mit dem Ziel gegründet, die Nitratwerte im Grundwasser des rechtsrheinischen Köln zu senken. Damals fanden die Wasserwerke in Grundwasserproben teilweise Nitratwerte von über 90 Milligramm je Liter. Statt in teure Aufbereitungstechnik zu investieren, entschlossen sich die Gründer von DRÜBER UND DRUNTER dafür, das Übel an der Wurzel zu packen.“


Bernd Bulich, Landwirt aus Köln und ebenfalls Vorstandsmitglied des Arbeitskreises: „In Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Landwirten wurde ein ganzes Maßnahmenbündel beschlossen. Mit einer speziell entwickelten Düngestrategie stellte man sicher, dass nur noch soviel Stickstoff auf die Felder ausgebracht wird, wie die Pflanzen für ihr Wachstum tatsächlich benötigen. Besonders wasserdurchlässige Böden haben wir aus der Produktion genommen. Außerdem wurde u.a. das Kanalnetz instand gesetzt, da hier eine weitere Ursache für die hohen Nitratwerte im Grundwasser lag.“

Die Arbeit von DRÜBER und DRUNTER war und ist sehr erfolgreich. Die Nitratwerte konnten zum Beispiel im Bereich Köln-Zündorf um rund 70% reduziert, im Bereich Niederkassel mehr als halbiert werden.

 

Die Gewinnerinnen zu unseren Preisrätseln auf dem Erntedankfest in Troisdorf und während der Ausstellung im Foyer der Stadtwerke Troisdorf stehen fest!

Es sind:

Marga Pompe, Niederkassel

Sarah Graf, Köln

Carola Weinand, Troisdorf

Jasmin Deubel, Troisdorf

Monika Kehding, Troisdorf

Iris Korb, Troisdorf

Herzlichen Glückwunsch!

Jede Gewinnerin hat einen Einkaufsgutschein über 50 Euro gewonnen, mit dem in einem Hofladen von DRÜBER UND DRUNTER eingekauft werden kann.

 

13. bis 31. Oktober
Informationsstand von DRÜBER UND DRUNTER im Foyer der Stadtwerke Troisdorf

Ausstellung informiert über Gewässerschutz -
Einkaufsgutscheine zu gewinnen
 

Zu einer besonderen Ausstellung lädt die Gewässerschutzkooperation DRÜBER und DRUNTER vom 13. bis 31. Oktober 2014 in das Foyer der Stadtwerke Troisdorf ein. Gezeigt werden historische Ackerbaugeräte wie Pflug und Egge aber auch Saatgutsorten, die von den Landwirten des Arbeitskreises auf ihren Feldern angebaut werden.

Der Arbeitskreis informiert darüber hinaus anschaulich, wie das Grundwasser in der Region geschützt wird und lobt mit einem Preisrätsel drei DRÜBER UND DRUNTER-Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Euro aus. Die Ausstellung ist geöffnet von Montag bis Freitag von 7:30 bis 17:30 Uhr.


Der Gewässerschutzkooperation DRÜBER UND DRUNTER gehören mehr als 40 Landwirte aus der Region sowie die Stadtwerke Troisdorf an. Der Arbeitskreis setzt sich seit mehr als 25 Jahren aktiv für den Boden- und den Gewässerschutz vor Ort ein. Seine Mitglieder haben getreu dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ in den zurückliegenden Jahren zahlreiche, für den Umweltschutz in Deutschland richtungsweisende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Stadtwerke Troisdorf, Poststraße 105, 53840 Troisdorf

 

13. Mai 2014

In der Zeit vom 22. April bis 2. Mai hatte DRÜBER UND DRUNTER die Möglichkeit, seine Themen im Siegburger Kreishaus zu präsentieren.

Hierfür sagen wir der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises herzlichen Dank.

Ein Preisrätsel bot den Besuchern unseres Informationsstandes die Möglichkeit, ihr Wissen um landwirtschaftliches Saatgut unter Beweis zu stellen.

Drei Einkaufsgutscheine im Wert von 50 € wurden verlost.

Während des genannten Zeitraums bot der DRÜBER UND DRUNTER-Stand zahlreiche Informationsmöglichgkeiten zun den Aktivitäten des Arbeitskreises. Stark gefragt war zum Beispiel der Informationsflyer des Arbeitskreises. Ein kleiner, historischer Pflug und eine kleine Egge, bereitgestellt vom DRÜBER UND DRUNTER-Mitglied Peter Capellmann, machte deutlich, mit welch einfachen Gerätschaften unsere Vorfahren Ackerbau betrieben haben. Mit Blumen und exklusiven Vasen geschmückt wurde der Stand von der Familie Scheidtweiler, ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis. Mutter und Tocher Scheidtweiler betreiben unter dem treffenden Namen "Die Blüte" ein Blumengeschäft in Niederkassel und eins in Bonn. 

Die Gewinner unseres Preisrätsels sind:

Astrid Förster, Hennef; Monika Lichtenthäler, Lohmar; Martin Schulte, Troisdorf

 

25. März 2014:

Neue Abteilungsleiterin für den Gewässerschutz im Amt für Technischen Umweltschutz des Rhein-Sieg-Kreises besucht DRÜBER UND DRUNTER
Britta Bell lernt mit der Teilnahme an dieser Feldbegehung eines der wichtigsten Instrumente des vorbeugenden Gewässerschutzes in der Kooperation kennen.

Die Mitglieder von DRÜBER UND DRUNTER arbeiten seit der Gründung des Arbeitskreises unter anderem eng mit den Aufsichtsgremien und Behörden der Region zusammen. Boden- und Gewässerschutz ist eine gemeinsame Aufgabe, die nur in vertrauensvoller Kooperation erfolgreich gelingen kann. So entspricht es der Tradition von DRÜBER UND DRUNTER, auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises konstruktiv und eng zusammenzuarbeiten.

Die Feldbegehung nutzt Britta Bell in ihrer neuen Aufgabe als Abteilungsleiterin für den vorbeugenden Gewässerschutz, um sich die Arbeit von DRÜBER UND DRUNTER vor Ort anzuschauen. Britta Bell: „Ich bin sehr interessiert an der praktischen Umsetzung bei DRÜBER UND DRUNTER und gespannt auf ein Stück vorbeugenden Gewässerschutz zum Anfassen.“

Peter Capellmann, Vorsitzender von DRÜBER UND DRUNTER: „Es freut uns, dass Frau Bell die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre nahtlos fortsetzen möchte. Der Besuch dient dem gemeinsamen Kennenlernen. Gleichzeitig möchten wir zeigen, was das Besondere an unserer Gewässerschutzkoopera-tion ist und warum wir zu Recht den Umweltschutzpreis des Rhein-Sieg-Kreises erhalten haben.“

Feldbegehungen finden während der Wachstumsperiode in regelmäßigen Abständen und in mehreren Kleingruppen statt. Landwirte von DRÜBER UND DRUNTER treffen sich mit dem landwirtschaftlichen Berater des Arbeitskreises. Bei diesem Ortstermin auf dem Acker nehmen sie die Kulturen in Augenschein. Gibt es Krankheitsdruck – etwa durch Pilz- oder Insektenbefall? Welche Maß-nahmen müssen ergriffen werden, um die Pflanzen gesund zu erhalten? Wel-che Düngemittelgabe ist erforderlich, um eine optimale Entwicklung der Pflan-zen zu erreichen?... Die gemeinsamen Treffen und das Zurückgreifen auf die Erfahrungen des Beraters und der Berufskollegen gibt den Betriebsleitern Si-cherheit. Die ist notwendig, um tatsächlich nur bedarfsgerecht und nicht aus Angst vor möglichen Wachstumsschäden und damit Mindererträgen überzogen zu reagieren.

Uwe Nolting, technischer Leiter der Stadtwerke Niederkassel und Vorstandsmit-glied der Gewässerschutzkooperation DRÜBER UND DRUNTER: „In unserem Beratungskonzept für die Landwirtschaft spielen die Feldbegehungen beziehungsweise die intensive Beratung der Landwirte durch unseren Agrarberater eine zentrale Rolle. Und wir sind mit dieser Vorgehensweise sehr erfolgreich: Seit Gründung der Kooperation haben wir in Niederkassel die Nitratwerte im Grundwasser um mehr als 70 Prozent reduziert. Wir nähern uns dem natürlichen „Grundrauschen“, schließlich findet man auch unter landwirtschaftlich nicht beeinflussten Flächen Nitrat. „Unser“ Grundwasser ist außerdem frei von Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft.“